Die ungarische Kultur und ihre Bewahrung
Natürlich sieht man viel von der ungarischen Kultur, wenn man zum Beispiel in Budapest die großartigen Bauwerke wie das Parlament oder die Fischerbastei ansieht. Man kann die musikalische Kultur auch mitbekommen, wenn man sich eine Oper oder ein klassisches Konzert anhört. An manchen Ständen kann man sich auch Stickereien oder selbstgemachte Töpfe erwerben oder in einem ungarischen Restaurant einen original ungarischen Fisch essen, aber die wichtige Frage lautet, woher diese Erzeugnisse eigentlich kommen. Wie und wo fängt man die köstlichen Fische und wer erzeugt die vielen Töpfe und die Stickereien. Wichtig ist, dass man die ungarische Kultur erlebt, und nicht nur die Produkte als Geschenke und Souvenirs mitnimmt.
Die Töpfereikunst ist zum Beispiel eine uralte Tradition der heimischen Ungarn. Einer der besten Orte einer Besichtigung einer Töpferei sind die kleinen Orte zwischen Hortobágy und Debrecen. Verschiedene Töpfereien bieten für Gruppen Vorführungen ihrer Künste an. Während einer Besichtigung wird zunächst das Gebäude und die Eigenheiten der Räume gezeigt. Die Wohnräume der Töpfer haben sich in letzter Zeit nur kaum verändert. Somit kann hier die ungarische Kultur hautnah miterlebt werden.
Die Töpfer leben in funktionellen Landhäusern und leben und arbeiten auch dort. Als nächstes zeigen die Führer, wie die Töpfe gemacht werden. Wer Lust hat, kann auch selber einmal versuchen einen eigenen Topf zu kreieren. Anschließend wird der Ofen mit einigen interessanten Daten erläutert und zum Schluss kann man Erzeugnisse kaufen, falls man möchte.
Auch die Fischereikunst ist ein wichtiger Teil der ungarischen Kultur. Bei besonderen Ausflügen zeigt man der Gruppe mit welchen Methoden die einheimischen Fischer fischen und wie man sie nachher bearbeitet. Hier kann man auch selber einmal probieren, wie schwer es ist, einen Fisch zu entschuppen. Am Abend kann man bei einem gemütlichen Lagerfeuer die frisch gefangenen Fische probieren und den Geschmack genießen.
Eine einzigartige Art und Weise die ungarische Kultur erleben zu können ist ein Besuch im Dorf Hollókö. Hier leben die Einwohner noch traditionell wie vor über 100 Jahren. Das lebendige Freilichtmuseum zeigt ein interessantes Programm sowie verschiedene Stationen, die klassische Produkte erzeugen. Die Gäste können sich auch an kleinen Veranstaltungen erfreuen oder zum Beispiel zu Ostern kommen um die Osterbrauchtümer zu erleben. Somit kann man Geschichte nicht aus Büchern lernen, sondern lebendig erleben und dabei lernen nicht nur dir großen, sondern auch die kleinen Besucher.
Die ungarische Kultur zu erleben ist also überhaupt kein Problem, solange man sich ein wenig nach Programmmöglichkeiten umsieht. Zwar gibt es eher wenige Angebote im Internet, aber wenn man sich in einer ungarischen Stadt befindet, kann man ruhig fragen, ob es in der Nähe traditionelle Programme für Gäste gibt.

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