Ungarische Pogácsa (Pogatsche)

Ungarische Pogácsa (Pogatsche)

Eine weitere Mehlspeise, die eigentlich unübersetzt ist, ist das Pogácsa. Diese kleinen Appetithäppchen können so gut sein, dass man einfach nicht mehr aufhören kann sie zu essen. Es gibt sie in vielen verschiedenen Variation und Füllungen. In Ungarn sind sie so ziemlich überall erhältlich. Das Original Pogácsa ist das Grammerlpogácsa, aber man kann sie mit Käse, Kartoffeln, Topfen etc. machen.

Wenn man zum Beispiel in Budapest oder Eger in der Innenstadt spaziert, wird man fast sofort auf ein Geschäft der Fornetti Kette stoßen. Diese Kette ist der größte Anbieter von ungarischen Pogácsa in ganz Ungarn. Das Unternehmen hat neben den Standardvarianten wie Käseüberzug, Käsefüllung und mit Grammeln auch interessante neue Richtungen wie Marmelade, Joghurt etc. erfunden. Aber auch auf Märkten erhält man selbstgemachte Pogatschen von den Landwirten zu einem guten Preis.

Man benötigt:

In 12 Schritten kann man Pogácsa auch selber zubereiten. Man kann sie auch als Beilage zu einem Hasenpaprikasch, Letscho, Gefüllte Paprika, Rindsgulasch oder Slambuc geben. Je nachdem wie viele Sie machen möchten, ist die Menge der Zutaten zu verändern und anzupassen:

  1. Der Germ wird in die lauwarme Milch gegeben und sobald ein Schaum entsteht, macht man mit der Zugabe von Mehl, Salz, Butter, Sauerrahm, Wein und nach Bedarf Milch einen strudelartigen Teig.
  2. Die Masse wird gut durchgeknetet und dünn ausgebreitet.
  3. Danach streicht man die gemahlenen Grammel darauf und das ganze wird aufgerollt und in die Hälfte gefaltet.
  4. Eine halbe Stunde lang lässt man es in Zimmertemperatur rasten.
  5. Dann wird es wieder ausgebreitet und noch einmal aufgerollt und gefaltet.
  6. Diesen Prozess muss man insgesamt 3 Mal machen und jeweils eine halbe Stunde lang rasten lassen.
  7. Zum Schluss weiten wir sie auf 2 cm Dicke aus und schneiden mit einem Messer ein Gittermuster in den Teig und streichen den Teig oben mit dem Eigelb an.
  8. Wie bei Weihnachtsformen, gibt es auch für die Pogácsa eine Form.
  9. Falls jemand so eine, oder eine Kreisförmige besitzt, kann diese nutzen.
  10. Falls nicht, kann man auch ein Glas mit einen dünnen Rand nehmen.
  11. Der Teig wird mit der Form ausgestanzt und auf einem Blech mit Backpapier werden die Stücke in den Ofen gelegt, welcher vorher auf 180° erhitzt wurde.
  12. 15 Minuten später sind sie fertig. Die Pogácsa sind eine ideale Beilage zur ungarischen Gulaschsuppe.

Tipp: Die Pogácsa ist zwar nicht als Hauptspeise geeignet, aber für Abende mit Gästen sind sie ein ausgezeichneter Snack!

Jó étvágyat!

Comments

Jonapod!
Komme gerade aus Ungarn und habe Pogacsas gegessen die unser Nachbar zubereitet hat.
Sie waren super lecker und dank dir kann ich sie nun nachbacken.
Ich werde noch Kuemmel hinzugeben wie der Nachbar…

also koestenem und viszlat…
Margot
(sorry fuer die Rechtschreibung)

Hallo,

Es freut mich sehr, dass das Rezept für ungarische Pogácsa hilfreich ist. Falls es bei der Zubereitung nach dem Rezept noch Unklarheiten gibt, dann würde ich mich sehr über ein Feedback freuen. Viel Spaß beim Zubereiten!

Mit freundlichen Grüßen

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