Sehenswerte Städte in Mitteltransdanubien

Die ungarischen Städte Mitteltransdanubiens

Die ungarische Region Mitteltransdanubien ist nicht nur für eine abwechslungsreiche Geographie, sondern auch für die Städte Mitteltransdanubiens bekannt, die neben Sehenswürdigkeiten und Kultur auch Heimatorte bezaubernder Gegenden und Plätzen sind. Die Region selbst besteht aus den Komitaten Komárom-Esztergom, Fejér und Veszprém. Die Städte unterscheiden sich aufgrund der geographischen Gegebenheiten teilweise stark voneinander und sorgen damit für eine große Vielfalt, wenn man einen Urlaub in Mitteltransdanubien verbringt. Während der Süden der Region vom Balaton dominiert wird, begrenzen ungarische Gebirgsketten den Norden der Region. Dazwischen erstrecken sich weite Ebenen mit großen Wäldern, die die örtliche Fauna und Flora beheimaten.

Zwei Mitteltransdanubische Städte am Balatonufer sind Tihany und Balatonfüred. Tihany ist eine wunderschöne verträumte Stadt mit einer eigenen Halbinsel, welche in den Balaton hineinragt. Kleine Restaurants, wunderschöne Strände und idyllische Fußgängerzonen sind nur einige Aspekte dieser Stadt. Falls man einen Badeurlaub mit Kultur kombinieren möchte dann ist Tihany definitiv die richtige Stadt für Gäste. Während Tihany sich auf hügeligem Gelände befindet ist Balatonfüred etwas ebener. Die Stadt besteht aus einer schönen Innenstadt mit Hotels und Parks und einem riesigen Uferstreifen, welcher Shopping, Strandbesuche und Segeln ermöglicht. Es gibt hier auch lange Promenaden beim Ufer, die alte Bäume als Schattenspender anbieten, während die touristischen Orte Cafés und Restaurants mit direktem Ausblick auf den Balaton anbieten.

Drei historisch sehr bedeutende Mitteltransdanubische Städte sind VeszprémSzékesfehérvár und Esztergom. Veszprém gehörte zu den wichtigen europäischen Städten im Mittelalter und ist auch noch heute eine beliebte Stadt für den Tourismus und auch eine Universitätsstadt. Die Sehenswürdigkeiten reihen sich nach einander in der Altstadt und laden zu einer Sightseeingtour ein. Esztergom ist eine Grenzstadt im Norden, wobei die Grenze durch die Donau gebildet wird. Ganz besonders schön ist der Ausblick von der Basilika von Esztergom auf die historische Stadt und über die internationale Brücke kann man auch die Partnerstadt in der Slowakei besuchen. Székesfehérvár wird heute als Stadt der Könige bezeichnet, da es die Krönungsstadt im Mittelalter für die ungarischen Könige war.

Drei weitere interessante Mitteltransdanubische Städte sind TataTatabánya und Dunaújváros. Die ersten beiden Städte waren lange Zeit Zentren des ungarischen Bergbaus und somit kann man sich die Geschichte anhand von Museen und tatsächlichen Bergwerken ansehen. Zusätzlich befindet sich bei Tatabánya eine Statue des Turulvogels, die die größte Vogelstatue Mitteleuropas ist. Dunaújváros sollte aus einem Grund besichtigt werden. Die Geschichte der Stadt reicht nämlich nur in die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts zurück und somit ist die Stadtarchitektur vollkommen unterschiedlich zu den umliegenden Städten. Mit einer geordneten weiten Innenstadt wird man die Altstadt zwar nicht finden, es bieten sich aber Einkaufsmöglichkeiten und gute Gelegenheiten für einen Café zwischendurch.

Entlang des Velence Sees, einem der großen ungarischen Seen, befinden sich Velence und Gárdony. Beide Mitteltransdanubischen Städte sind typische Uferstädte mit einem mediterranen Ambiente, Bademöglichkeiten und touristischen Geschäften. Da sich der Velence-See genau zwischen dem Balaton und Budapest befindet, ist der See ein absoluter Tipp für einen erholsamen Badeurlaub an einem wunderschönen See. Ebenfalls sehenswert ist Herend. Die Stadt ist Heimatort des Herender Porzellans, welches weltweit bekannt ist und besonders im Zeitalter des Adels das eine Porzellan war, welches von jeden besessen werden musste, der etwas von sich hielt.

Die Mitteltransdanubischen Städte sind zusammenfassend sehr vielfältig. Während die südlichen Städte ein mediterranes Ambiente anbieten, haben die nördlichen Städte meist einige ungarische Burgen und andere interessante Sehenswürdigkeiten. Zwar gibt es in diesen Städten vielleicht etwas weniger Hotels als zum Beispiel in Westtransdanubien, jedoch entdecken die Touristen diese Region gerade für einen kulturellen Urlaub. Aus diesem Grund verbessert sich auch die Infrastruktur und Angebote und Programme werden immer wieder angepasst. Die Transportmöglichkeiten in Mitteltransdanubien sind sehr gut ausgebaut und somit können Besucher ganz einfach auch mehrere Mitteltransdanubische Städte besuchen und somit die Besonderheit dieser Region erleben und genießen.