Die verschiedenen öffentlichen Verkehrsmittel in Budapest

Die Budapester Verkehrsmittel

Mobilität während einem Urlaub in Ungarn ist etwas ganz essentielles. Unter den vielen Möglichkeiten der Anreise kann man sich zwar die persönliche Lieblingsvariante aussuchen, aber während dem Aufenthalt stößt man besonders in großen ungarischen Städten auf dasselbe Problem: Wie kann man am einfachsten zu SehenswürdigkeitenRestaurants oder Veranstaltungen in der Stadt kommen. Viele Gäste fahren zwar mit dem eigenen Auto nach Ungarn, aber tagsüber möchte man die Fahrzeuge doch am Hotelparkplatz oder in den geschützten Parkanlagen lassen. Deshalb stellt dieser Artikel die öffentlichen Verkehrsmittel der Hauptstadt Budapest vor.

Budapest zeichnet sich unter anderem durch ein ausgefeiltes und effizientes System der öffentlichen Verkehrsmittel aus. Das ist auch der Grund, warum ein Großteil der Bevölkerung mit den öffentlichen Verkehrsmittel fahren und das Auto Zuhause stehen lassen. Auch für Gäste ist es wichtig zu wissen, wie man zur Zitadelle gelangt, oder welches Verkehrsmittel zum Budapester Zoo fährt. Viele Optionen, ein günstiger Preis und eine hohe Frequenz der Fahrzeuge überzeugen sofort und deshalb können Gäste aus dem Ausland sogar meisten wählen, mit welchem Transportmittel sie am liebsten fahren möchten.

Eines der bekanntesten öffentlichen Verkehrsmittel in Budapest ist die Straßenbahn. Von Außen her erkennt man sie an ihrer gelben Färbung und dem Schienensystem. Prinzipiell gibt es zwei Arten von Straßenbahnen in Budapest. Die etwas älteren Modelle der Stadt haben einen Hauch von Nostalgie, während sie an einem in der Innenstadt vorbeifahren. Die bereits abgelösten Straßenbahnen sind Topaktuell und mit zusätzlichen Extras wie Klimaanlagen und automatischen Ticketsystemen ausgestattet. Tickets für die Straßenbahn können an jedem Kiosk und jeder Trafik gekauft werden, welche innerhalb der Waggons dann am Ticketsystem entwertet werden. Mit informativen Linienkarten, Legenden und zweisprachigen Ansagen bei jeder Haltestelle kommt man bequem und effizient zum Parlament oder zum Gellért Bad.

Neben der Straßenbahn stellen Busse und  O-Busse das Rückgrat der öffentlichen Verkehrsmittel in Budapest dar. Mit einer optimalen Flächenabdeckung und einer Frequenz von durchschnittlich 5 Minuten ist das Bussystem der Stadt vorbildlich. Die vielen Linien ermöglichen es nicht nur in die verschiedensten Bezirke der Stadt zu gelangen, sondern die Busse haben auch die Genehmigung zu Sehenswürdigkeiten wie in das Burgviertel zu fahren. Die Tickets für Busse sind dieselben wie für die Straßenbahn, deshalb muss man nicht verschiedene Tickets kaufen. Sehr erwähnenswert sind die 32 Buslinien die auch während der Nacht fahren. Das bedeutet, dass wenn man die Party- und Nightlife Szene von Budapest erkundet, man problemlos auch während der Nacht ins Hotel zurückkehren kann, ohne bis 4:30 warten zu müssen. Mit einer Buskarte, die man an jedem Informationsschalter bekommt, und der Anzeige innerhalb der Busse ist auch dieses öffentliche Verkehrsmittel in Budapest eine sehr gute Option.

Da Budapest die erste U-Bahn auf dem europäischen Kontinent besaß, sind die Budapester natürlich stolz auf ihre U-Bahn Technologie. Deshalb gibt es nach dem Stand 2014 3 U-Bahn Linien, wobei eine vierte Linie noch im selben Jahr eröffnet wird, und eine 5. geplant ist. Ganz besonders nostalgisch ist die Millenniumsbahn, deren Waggons bis heute praktisch unverändert blieben um den Wert der alten U-Bahn zu erhalten. Auch hier nutzt man dieselben Tickets wie bei anderen öffentlichen Verkehrsmittel in Budapest. Es ist nur darauf zu achten, dass die Entwertung vor den Plattformen erfolgt. Die Stationen werden wiederum in Ungarisch und Englisch angekündigt, und mit einer U-Bahnkarte, die sich innerhalb der Waggons befindet, kann man sich praktisch nicht verirren. Sehr empfehlenswert ist es mit der alten U-Bahn zum Heldenplatz zu fahren.

Zum Schluss bieten die öffentlichen Verkehrsmittel von Budapest noch die S-Bahn, oder im Ungarischen HÉV, an. Die Linien dieser Schnellzüge verlaufen teils überirdisch, teils unterirdisch und sind das perfekte Fortbewegungsmittel, wenn man in Budapest schnell von einem Bezirk in den anderen gelangen möchte, oder wenn man von der Hauptstadt aus andere Städte in der Nähe wie zum Beispiel Szentendre besichtigen möchte. Da es sich hierbei um ein Zugsystem handelt, ist es am einfachsten, wenn man sich bei den Haltestellenbeschilderungen orientiert um herauszufinden, bei welcher Station man sich befindet. Informationsstände erklären auch hier gerne die verschiedenen Linientypen und mit einer Linienkarte kann man sofort losfahren.

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Budapest bieten somit eine ausgezeichnete Alternative zum eigenen Auto an.   Ein Argument für die Fahrzeuge sind die vielen Budapester, die tagtäglich lieber mit diesen Verkehrsmitteln fahren, als mit dem eigenen Fahrzeug. Die Tickets sind günstiger als in Österreich, der Schweiz oder Deutschland, die öffentlichen Verkehrsmittel in Budapest sind pünktlich und es gibt sogar Busse, die während der gesamten Nacht fahren. Deshalb kann man während einem Aufenthalt in Budapest getrost ein Wochenticket für die öffentlichen Verkehrsmittel an einem Kiosk kaufen. Anschließend kann man sich zurücklehnen und sich aus einem Bus heraus den Városligeti See ansehen, oder innerhalb des längsten Straßenbahnwagens der Welt die Budapester Brücken bestaunen.