Radtouren und Radfahren durch Ungarn

Eine wunderschöne Radtour durch Ungarn

Eine besonders beleibte Art der Unterhaltung in Ungarn sind Radtouren durch Ungarn. Während diesen Touren reisen die Teilnehmer mit dem Fahrrad durch das Land und entdecken Städte, Landschaften und die Fauna und Flora. Diese Art der Reise ist nicht nur eine unglaubliche Bereicherung der eigenen Fitness, sondern auch eine besondere Sichtweise Ungarn kennen zu lernen. Neben privaten Fahrradtouren werden auch immer wieder Gruppenreisen angeboten, die an denen man selber teilnehmen kann. Das Programm bei Radtouren in Ungarn kann natürlich selbst entschieden werden, bei organisierten Touren erhält man ein fertiges Programm.

Eine Radtour durch Ungarn hat für alle Beteiligten einige wichtige Vorteile. Zunächst einmal ist man außer am Anfang und am Ende der Reise nicht an Verkehrsmittel wie AutosZüge und Flugzeuge gebunden. Das heißt, dass man Ungarn praktisch selber erkunden kann und dann eine Pause halten kann, wann man möchte. Selbstverständlich gibt es auch viele organisierte Radtouren durch Ungarn, aber auch diese richten sich von Tempo her an alle Teilnehmer.

Die meisten Radtouranbieter in Ungarn beginnen ihren Ausflug normalerweise in Ostösterreich und zwar in Städten wie Eisenstadt, oder dem etwas westlicheren Graz. Von den Startpunkten aus geht es dann auf speziellen Radwegen Richtung Budapest, wo man sich dann für einzelne weitere Routen in alle Himmelsrichtungen entscheiden kann. Auf dem Weg rastet man selbstverständlich alle paar Stunden und während dieser Ruhezeiten kann man sich die Stadt oder das Dorf erkunden, in dem man sich gerade befindet. Besonders schön wird es, wenn man eine Mittagspause in einem typisch ungarischen Restaurant oder einer Csárda verbringt.

Da man mit dem Fahrrad selbstverständlich langsamer unterwegs ist als mit dem Auto, bekommt man auch von der Natur viel mehr mit. Während man von der ungarischen Autobahn aus gerade einmal entfernte Dinge wahrnimmt, kann man bei einer Radtour in Ungarn Flüssen und Feldwegen folgen, von denen aus man die Natur viel besser erleben kann. Auch kulturell gibt es einige Vorteile. In Budapest kann man am Donauufer zum Beispiel eine kleine Rast machen, damit man sich das Parlament, das Burgviertel oder die Freiheitsstatue ansehen kann.

Wir empfehlen eine Radtour in Ungarn, die vom Westen in den Osten verläuft. Am besten beginnt man mit einer ostösterreichischen Stadt oder einer sehr westlichen ungarischen Stadt wie Sopron. Von da an fährt man auf den Radwegen in Richtung Budapest und durchquert viele Dörfer, aber auch ein paar Städte. Von Budapest aus fährt man südöstlich in die ungarische Puszta. Auf den wunderschönen Radwegen der ungarischen Steppe kann man einen Zwischenstopp im kleinen Ort Hortobágy machen. Anschließend fährt man weiter östlich in Richtung Debrecen. Sobald man die Stadt erreicht hat, kann man sich entscheiden, ob man die Tour hier beenden möchte und mit dem Zug nach Hause fahren möchte, oder ob man den Osten noch etwas weiter erkunden will, und die nächste Zugverbindung nutzt um wieder nach Hause zu gelangen.

Ungarn hat vor kurzem auch beschlossen das Netz der ungarischen Radwege stark auszubauen. Aufgrund der hohen Nachfrage und den vielen Touristen aus dem Ausland hat sich unter anderem der ungarische Tourismus für den Ausbau der Wege und die Erschließung neuer Routen entschieden. Dies bedeutet für eine Radtour durch Ungarn, dass sich Gäste jährlich auf ein ausgebauteres und größeres Radwegnetz freuen können. Der Vorteil daran ist, dass man weniger Straßen befahren muss und auch viele neue interessante Gegenden und Städte kennen lernen kann.

Egal für welche Radtour in Ungarn Sie sich entscheiden, es wird auf jeden Fall ein Erlebnis für Sie werden. Am besten fährt man mit einer mittelgroßen Gruppe, damit man zusammen Spaß hat und die Gastfreundschaft des Landes genießen kann. Somit steht einem unvergesslichen Urlaub in Ungarn auf dem Fahrrad nichts mehr im Wege.