Weltkulturerbe Ungarn
Dank der UNESCO wurden die schönsten und wertvollsten Objekte der Welt unter Schutz gestellt, damit sie nicht verloren gehen können. Ungarn hat gleich 10 dieser Weltkulturerbeobjekte, auf die Ungarn stolz ist. Diese Sehenswürdigkeiten und Gebäude stehen unter strengem Schutz und jährlich bemüht man sich diese Objekte so gut wie möglich zu erhalten. Jedes ungarische Weltkulturerbe verfügt über eigene Stiftungen die sich darum kümmern den Zustand dieser einzigartigen Objekte perfekt zu erhalten.
Zunächst wurde 1987 das Panorama des Budapester Donauufers und das Burgviertel von Buda zum Weltkulturerbe erklärt. Viele wissen es zwar nicht, aber wenn man sich zum Beispiel von der Fischerbastei die Umgebung ansieht, dann hat man nicht nur einen wunderbaren Ausblick, sondern man betrachtet gerade ein Weltkulturerbe. Diesen Ausblick muss man einfach gesehen haben. Vom erhabenen Burgviertel aus erstreckt sich der Blick über die gesamte Stadt.
Im selben Jahr wurde auch Hollókö, ein kleines traditionelles Dorf im Cserhát-Gebirge, mit den 55 Häusern mit der charakteristischen Bauweise zu einem ungarischen Welkulturerbe gemacht, da in diesem Dorf das Brauchtum noch heute lebt. Es ist kein Museum, sondern eine lebendige Siedlung. Besonders zu Feiertagen wie zum Beispiel Ostern kommen tausende Besucher zum Dorf, um sich die traditionellen Bräuche anzusehen und sich eventuell kleine Souvenirs mitzunehmen.
1955 wurden die Höhlen von Aggtelek und die Höhlen des Slowakischen Karstes auserwählt. 1996 war dann die Benediktinerabtei von Panonhalma dran für einzigartig auf der Welt erklärt zu werden. Einer der größten Pusztasteppen Ungarns, nämlich Hortobágy, zu dem der Nationalpark, die spezifische Tierwelt, die Neunbogenbrücke, die Csárda und das Hirtenmuseum gehören, wurden in 1999 auch von der UNESCO bestimmt. Die frühchristlichen Grabkammern in Pécs erhielten im Jahre 2000 als ungarisches Weltkulturerbe besonderen Ruhm.
Das Gebiet um den Neusiedlsee herum, welches sich zu einem Großteil in Österreich befindet wurde in 2001 zum ungarischen Weltkulturerbe gekürt. In Budapest ist die Andrássy-Straße dafür bekannt, dass sie die erste funktionsfähige U-Bahn unter sich hatte und wegen jenem und anderen Gründen, wie zum Beispiel der klassischen Häuser, wurde sie ebenfalls ausgezeichnet.
Im selben Jahr zeichnete die UNESCO das Tokaj-Weingebiet aus, aus dem der Wein der Könige stammt. Schließlich vollendet das Esterházyschloss die Sammlung, eines der schönsten und größten Barockschlösser Ungarns. Wegen des französischen Gartens wird es auch das ungarische Versaille genannt.
Die Weltkulturerben in Ungarn sind nicht nur irgendwelche Sehenswürdigkeiten, sondern vollkommen einzigartig. Falls eines dieser Erben zerstört wird, ist es unmöglich sie so zu rekonstruieren, wie sie früher waren. Daher werden alle Erben so gut wie möglich geschützt und gleichzeitig werden die Wunder den Menschen präsentiert.

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