Die ungarische Pfotenhilfe

Die Pfotenhilfe in Ungarn

Die Organisation Pfotenhilfe ist eine Tierschutzorganisation, welche es sich zum Ziel gesetzt hat, hilflose und aufgegebene Haustiere zu retten, zu versorgen und ihnen ein neues Leben zu ermöglichen. Auch in Ungarn gibt es von der Pfotenhilfe verschiedene Projekte die ungarische Tiere unterstützen soll. Einige Projekte waren ein Welpenhaus, ein OP-Nachsorgeraum und verschiedene benötigte Impfstofflieferungen.

Die Situation ist für die ungarischen Tiere unterschiedlich. Sehr viele Haustierbesitzer in Ungarn lieben ihre Haustiere. Besonders in städtischen Regionen wie in Budapest oder Debrecen ist die Zahl der Haustierbesitzer sehr hoch. Auch an ländlichen Gegenden sehen viele Landwirte Hunde zum Beispiel nicht als Arbeitstier, sondern als Freunde und Gefährten an. Ein besonders vorbildliches Beispiel ist die Gegend um Hortobágy in der Puszta. Diese Haustierbesitzer in Ungarn sind vorbildlich, da sie ihre Tiere schützen und ausgezeichnet versorgen.

Zum Glück ist der Anteil der vernachlässigten Tiere deutlich niedriger. Es gibt zwar kein eindeutiges Gesetz bei problematischen Haustierbesitzern, aber man achtet immer wieder auf Menschen, die Tiere einfach grausam behandeln. Meistens handelt es sich um Besitzer in abgesonderten Kommunen, die schwer zu überwachen sind. Auch Zigeuner achten überhaupt nicht auf Hunde und Katzen und lassen sie oftmals Hungern.

Damit man der Pfotenhilfe in Ungarn helfen kann, sollte man nicht überstürzt handeln. Ein gerichtlicher weg ist immer erfolgreicher als Eigeninitiative oder Selbstjustiz. Falls man eine Hundezucht oder eine Kommune sieht, in welcher die Tiere sichtlich Leiden, sollte man sich die Adresse notieren und anschließend eine Anzeige erstatten. Die Beamten analysieren die Situation anschließend und kümmern sich um die restlichen Aspekte.

Eine Problematik bezüglich der Eigeninitiative entstand bereits bei den Mitgliedern der Pfotenhilfe selbst. Die Herstellung der Gänseleber und das Rupfen von lebendigen Gänsen ist zwar international nicht gerne gesehen, jedoch in der EU nicht rechtlich verboten. Immer wieder kam es zu Zwischenfällen, bei welchen Mitglieder der Pfotenhilfe illegal in die Gänsebetriebe im Land einbrachen und Aufzeichnungen machten oder versuchten die Tiere aus der Anlage zu bringen. Diese Maßnahmen wurden auf das schärfste Verurteilt, da eine moralisch fragwürdige Tätigkeit nicht mit einer Straftat beendet werden kann. Aus diesem Grund sollte man auf die Eigeninitiative verzichten und die Justiz bei Problemfällen arbeiten lassen.

Für alle Gäste in Ungarn, die Tierfreunde sind und selbst im Urlaub den Tieren helfen möchten, gibt es ein paar wichtige Tipps. Die erste Regel ist auch gleichzeitig die Regel, die man immer beachten sollte: Egal wie niedlich ein streunendes Tier ist, man sollte es auf gar keinen Fall anfassen oder streicheln. Meistens haben die Tiere Krankheiten, die besonders für Kinder gefährlich sein können. Ebenfalls sinnlos ist das Füttern von streunenden Tieren. Wenn man beginnt sie zu füttern, dann bleiben sie an den öffentlichen Orten und werden mit hoher Wahrscheinlichkeit eingefangen und eingeschläfert.

Viele Ungarn beteiligen sich an dieser Organisation und geben jährlich auch viele Spenden ab. Falls Sie auch helfen möchten und die Pfotenhilfe in Ungarn unterstützen wollen, dann besuchen Sie einfach Ihre Seite. Vielleicht möchten Sie sich ein Haustier zulegen, wissen aber noch nicht welches. Auch an der ungarischen Grenze gibt es viele Tierheime mit gut gepflegten Exemplaren. Sehen Sie sich doch einfach in einem ungarischen Tierheim um, und Sie könnten das perfekte Haustier finden.

Die Pfotenhilfe in Ungarn ist also eine Organisation mit einer löblichen Grundidee, die von vielen Mitarbeitern auch in der Praxis gut umgesetzt werden. Tiervermittlungen, Kastrationen und Krankenstationen helfen den Tieren ein schönes Leben zu führen und nicht als Straßentiere leben zu müssen. Leider gibt es auch einige radikale Mitglieder, die immer wieder in den Medien erwähnt werden, weil sie durch Straftaten eine Veränderung herbeiführen wollen. Zum Glück ist für den Großteil der Mitglieder aber das Tier im Vordergrund und dessen Wohlergehen und nicht der Drang der Zerstörung und der Straftaten.