Ungarischer Film gewinnt Oscar

Für den Regisseur László Nemes gab es in den letzten Wochen und Monaten viel Grund für Freude. Sein Film Saul fia (Der Sohn von Saul) hat nicht nur einen Golden Globe und andere Preise erhalten, sondern er war auch für einen Oscar in der Kategorie bester ausländischer Film nominiert.

Bei der Preisverleihung am 28. Februar wurde im Rahmen der Academy Awards in Los Angeles verkündet, dass Saul fia den Oscar gewonnen hat. In Ungarn wurden von unterschiedlichsten Quellen Glückwünsche und Gratulationen ausgesendet. Premierminister Viktor Orbán gratulierte Nemes zum Erfolg und teilte mit, dass jeder Ungar sich über diesen ungarischen Erfolg freuen kann.

Der für die ungarische Filmindustrie beauftragte Minister, Andrew Vajna, freute sich ebenfalls über den Erfolg und teilte mit, dass mit harter Arbeit sehr viel zu erreichen sei. In den letzten Jahren erhöhte die Regierung das Budget für die heimische Filmindustrie nachhaltig und die Früchte dieser Investitionen zeigten sich sobald.

Im Film selbst geht es um den jüdischen KZ Häftling Saul Ausländer, der verzweifelt versucht ein Begräbnis für ein Kind zu organisieren, welches er als seinen Sohn bezeichnet. Es wird nicht nur der allgemeine Schrecken des Holocaust beschrieben, sondern auch persönliche Schicksale und Erlebnisse in den Vordergrund gerückt.


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