Die deutschsprachige Budapester Zeitung

Die Budapester Zeitung

Die Budapester Zeitung gehört zu jenen ungarischen Medien, die in deutscher Sprache Ungarn betreffende Nachrichten behandeln. Zu diesen Medien gehören auch die Balaton Zeitung und der Pester Lloyd. Jede Woche erscheinen 4000 Exemplare der Budapester Zeitung. Die Themen die behandelt werden sind ungarische Politik, WirtschaftKultur und Panorama. Neben der tatsächlichen Zeitung verfügt das Unternehmen auch über eine Internetplattform, die schnelle Neuigkeiten und Beiträge zur Verfügung stellt. Des Weiteren gibt es auch ein Forum, in welchem Mitglieder über aktuelle Themen diskutieren können.

Die Budapester Zeitung ist mit ihrem Gründungsjahr 1999 eine sehr junge Zeitung. Jan Maika, ein ehemaliger Mitarbeiter des Pester Lloyd, gründete die Zeitung in diesem Jahr mit einem wichtigen Ziel. Das Wochenblatt sollte die allerhöchste Priorität haben nicht Ungarisch sprechende Menschen mit der deutschsprachigen Zeitung auf aktuelle Themen in Ungarn hinzuweisen. Somit sollte eine soziale Brücke zwischen Ausländern und Ungarn geschaffen werden, welche Vorurteile abbaut und neue Kontakte knüpfen sollte. Seit 2003 gibt es die Budapester Zeitung auch in englischer Sprache als The Budapest Times. Der Chefredakteur der englischen Zeitung ist Allan Fraser, welcher auch der einzige Mitbesitzer des Unternehmens ist.

Wie bei anderen Medien dieser Art ist zunächst einmal die Qualität der Beiträge der Budapester Zeitung wichtig. Hierbei erkennt man schon bald ein Muster, welches leider immer wieder bei Medien auftritt. Artikel über die ungarische Politik beinhalten viele Interpretationen und Vermutungen, die lediglich nur Behauptungen sind. Somit ist es relativ schwer festzustellen, welche Teile eines Beitrages wahr sind, und welche hineininterpretiert werden. Die restlichen Artikel, die sich mit Kultur und Wirtschaft beschäftigen, sind wiederum informativ und qualitativ hochwertig geschrieben.

Die allgemeine politische Tendenz der Budapester Zeitung ist konservativ veranlagt. Viele der politischen Artikel sind zwar etwas übertrieben, jedoch erfolgt in der Berichterstattung eine Erörterung beider Parteien in einem Konflikt. Für Gäste, die sich über politische Entwicklungen in Ungarn informieren wollen und selbst konservativ veranlagt sind, eignen sich die Artikel sehr gut. Aber auch aus anderen politischen Bereichen wird die Zeitung durchaus gelobt. Die Zeitung wird auch als mäßig im Ton bezeichnet, da es in den ungarischen Medien etliche Zeitungen gibt, deren Redakteure als hitzköpfig gelten. Hier wird die Berichterstattung im mäßigen Ton präsentiert, ohne ausfallend zu werden.

Auf der Internetplattform der Budapester Zeitung selbst kann man in den Archiven viele ältere Beiträge und auch Artikelserien nachlesen. Somit hat man eine große Auswahl an unterschiedlichen Themen die sich mit Ungarn auseinandersetzen. Das Forum ist eine Kommunikationsbasis für Menschen die sich austauschen möchten und in diesem kann ein Thema vorgeschlagen werden, welches anschließend bei genügend Relevanz auch diskutiert wird. Somit kann man Artikel beurteilen und auch positive oder negative Kritik äußern.

Für Gäste, die einen Urlaub in Ungarn machen möchten, sind auch die kulturellen Themen der Budapester Zeitung sehr interessant. In verschiedenen Beiträgen werden aktuelle ungarische Ereignisse und Veranstaltungen präsentiert. So kann man sich ein Bild darüber machen, welche Ereignisse während der eigenen Urlaubszeit stattfinden und auch das eigene Urlaubsprogramm eventuell anpassen. Beliebte Themen sind Theaterinszenierungen, Weinfestivals und auch Musikfestivals. Verschiedene Bewertungen und Erfahrungen zeigen die Vorzüge dieser Ereignisse.

Die Budapester Zeitung ist also ein bekanntes deutschsprachiges Medium, welches ausländischen Personen Ungarn näher bringen möchte. Wenn man von den politischen Artikeln absieht kann man einige informative Dinge über Ungarn in Erfahrung bringen. Neben der wöchentlichen Ausgabe ist es auch möglich die Budapester Zeitung als e-Paper zu erwerben. Der Preis für ein Jahresabo beträgt 12.000 Forint (rund 50 Euro). Falls Sie sich also gerade in einer ungarischen Stadt wie Budapest oder Sopron befinden, können Sie sich ein Exemplar der Zeitung kaufen und in die Artikel hineinschnuppern. Ansonsten ist es auch möglich sich über das Internet zu informieren und die Artikel der Budapester Zeitung zu verfolgen.


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