Sopron (Ödenburg)
Die ungarische Stadt Sopron befindet sich an der ungarischen Westgrenze. Aufgrund eines wichtigen Ereignisses in der Geschichte der Stadt trägt Sopron den Titel “allertreuste Stadt”. Wegen der nahen Grenze zu Österreich haben sich die Kulturen sehr vermischt. Für viele Gäste ist die Stadt ein Begriff, da sich das Hotel Lövér ganz in der Nähe befindet. Aber auch die bezaubernde Altstadt lockt mit Sehenswürdigkeiten und schönen Passagen durch einzelne Gässchen und kleinen Straßen. Auch die vielen religiösen Gebäude wie Kirchen und Synagogen tragen mit den hohen Dächern zu einem einzigartigen Ambiente bei.
Obwohl die Geschichte von Sopron bereits in der Eisenzeit beginnt, wurde die Gegend erst bei der Völkerwanderung der Magyaren dauerhaft besiedelt. Die Stadt entwickelte sich im typisch ungarischen Stil und wurde im 13. Jahrhundert eine königliche Freistadt, da sich die Einwohner gegen Ottokar von Böhmen widersetzten. Als die Osmanen im 16. Jahrhundert angriffen, konnte sich Sopron erfolgreich verteidigen. Bei der zweiten Belagerung jedoch ergab sich die Stadt und zahlte einen hohen Tribut, damit die Stadt nicht geplündert werden sollte. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Sopron mit einer Volksabstimmung gefragt, ob Sopron in Zukunft zu Ungarn oder Österreich gehören sollten. Die patriotischen Einwohner beschlossen mehrheitlich, dass die Stadt weiter zu Ungarn gehören soll.
Die Sehenswürdigkeiten in Sopron sind so zahlreich, dass man mindestens einen Tag benötigt um alle sehen zu können. Ein Rundgang sollte auf dem Hauptplatz beginnen. Während sich in der Mitte die Dreifaltigkeitssäule befindet, sieht man auf auf der Südseite den Turm der gotischen Ziegenkirche. Die Kirche wurde im 19. Jahrhundert renoviert und ist heute eine beliebte Sehenswürdigkeit für Touristen. Die prunkvolle Sankt Georg Kirche zeigt nicht nur äußere, sondern auch Innere Schönheit. Die vielen Stuckverzierungen aus Gold lassen das Schiff in vollem Glanz erstrahlen. Auch die zwei Synagogen von Sopron sind sehr edel eingerichtet.
Während man einen Spaziergang durch die Innenstadt macht, wird einem bald auffallen, dass die Straßentafeln fast alle zweisprachig sind. Somit weiß man auch sofort, in welcher Straße man sich befindet, auch wenn man kein Ungarisch kann. In den eleganten Wegen zwischen den Barockhäusern findet man immer wieder Ausstellungen und Museen in den Gebäuden. Das Wahrzeichen Soprons ist der Feuerturm. Wegen der Abstimmung nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Treuetor errichtet. Der Feuerturm selbst wird heute als Aussichtsturm und Museum genutzt und an der Wand des Turmes befestigt steht die Inschrift “Allertreuste Stadt Ungarns”.
Wellness wird in Sopron ganz groß geschrieben, da sich zum Beispiel das Hotel Lövér am Rand der Stadt befindet. Somit kann man einen wunderbaren Aufenthalt mit einer Kombination aus ungarischer Kultur und Wellness genießen.
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