Szegediner Gulasch (Székelykáposzta)
Das Szegediner Gulasch ist ebenfalls ein 1-Gang Gericht und in Österreich ist es auch bekannt, obwohl der deutsche Name nicht richtig ist. Wahrscheinlich war es für die Österreicher einfacher Szegediner damit zu assoziieren als mit Székely. Székely ist übrigens ein ungarischer Volksstamm aus Transsylvanien. Das Gulasch kann auch in größeren Portionen zubereitet werden, falls man Gäste erwartet und etwas außergewöhnliches kreieren möchte.
Genauso wie bei der Unterscheidung zwischen dem Gulasch und der Gulaschsuppe gab es auch beim Szegediner Gulasch eine kleine Verwechslung. Im Ungarischen wird das Gericht nämlich Székelykáposzta genannt, da das Gericht aus der gleichnamigen Siedlung Székely stammt. Während der K.u.K. Monarchie war es für die Österreicher sehr schwer diesen Namen auszusprechen. Daher suchte man einen ähnlichen Städtenamen und entschied sich für Szeged. So bürgerte sich das Szegediner Gulasch ein und besonders in Österreich kennt jeder das beliebte Gericht.
Damit das Szegediner Gulasch besonders gut schmeckt, sollte man versuchen original ungarische Zutaten zu kaufen. Besonders mit der ungarischen Paprika und ein paar Makoer Zwiebeln schmeckt das Gericht gleich viel besser und ist das Highlight bei jedem Mittag- oder Abendessen. Überraschen Sie Ihre Lieben mit einem gelungenen ungarischen Gericht.
Hierfür braucht man:
- 500g Schweinefleisch
- 1 Zwiebel
- 3 Esslöffel Sonnenblumenöl
- 1 Kaffeelöffel rotes Paprikapulver
- 2 grüne Spitzpaprika
- 2 Tomaten
- Salz
- 1 Knoblauchzeile
- ein wenig Kümmel
- 800g Sauerkraut
- 1 Lorbeerblatt
- 2,5 dl Sauerrahm
In 13 einfachen Schritten können Sie nun Ihr eigenes Szegediner Gulasch kochen und schon bald servieren. Alternativ kann man auch eine Apfelcrèmesuppe, Gefülltes Kraut oder ungarische Beigel dazu kochen:
- Zunächst wird das Pörkölt (Gulasch) gemacht.
- Das Fleisch wird in 2-3 cm große Würfel geschnitten und die Zwiebel wird auf Öl goldgelb gebraten.
- Die Zwiebel nimmt man dann vom Feuer und man streut das Paprikapulver auf sie.
- Dazu gibt man die Schweinefleischwürfel.
- Das ganze wird auf das Feuer zurückgelegt und das Fleisch wird schnell auf einem starken Feuer angebraten.
- Man rührt gut um und mildert das Feuer.
- Dann salzt man das Fleisch und gibt die ebenfalls in Würfel geschnittene Tomate und Spitzpaprika dazu, genauso wie den gepressten Knoblauch und eine Brise Kümmel.
- Das Fleisch wird verdeckt halb gekocht (kein Wasser hinzufügen!).
- Das Sauerkraut wird ausgedrückt und zum Fleisch dazugegeben, so wie das Lorbeerblatt.
- Die Zutaten werden gut vermischt.
- Jetzt wird alles verdeckt fertig gekocht, bis das Fleisch weich geworden ist.
- Anschließend wird das Lorbeerblatt herausgenommen und der Sauerrahm hinzugefügt und das wird noch 5 Minuten lang weitergekocht.
- Servieren muss man dieses Gericht heiß, geschmückt mit in Scheiben geschnittene Tomaten und grüne Spitzpaprika.
Tipp: Frisches Weißbrot ist eine tolle Ergänzung!
Guten Appetit!
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